
Wir arbeiten mit Naturheilmitteln, um dem Körper zu helfen, sich selbst zu reinigen, zu regenerieren und zu stärken. Einen wichtigen Bestandteil hat hierbei die Therapie mit Schlangengiften (Horvi-Enzym-Therapie).
Unter Naturheilmitteln verstehen wir natürliche Heil- und Arzneimittel, die auf den Körper wirken und überwiegend frei von Nebenwirkungen sind. Doch auch Naturheilmittel können Nebenwirkungen hervorrufen und sind deshalb nicht grundsätzlich für den menschlichen Organismus als unschädlich zu bezeichnen. Die Dosis macht das Gift.
Früher, als die Kräuterkunde noch zum allgemeinen Wissensgut zählte, sammelte man die einschlägigen Kräuter und kochte daraus eine Sud, die als »bittere Medizin« getrunken wurde. Heute werden die Extrakte von Pflanzen gewonnen, mit Wasser vermengt und meist Alkohol als Konservierungsmittel hinzugefügt. Dabei bleibt das gesamte Wirkungsspektrum der Heilpflanze erhalten. Die chemischen Arzneimittel bedienen sich der gleichen Grundlage, wie die natürlichen – der Heilkraft der Pflanzen – nur mit dem Unterschied, dass einzelne Wirkstoffe der Pflanze chemisch nachgebildet werden und isoliert als Tablette oder Tropfen auf den Markt kommen. So entspringt ein bekanntes Herzmittel (Digitalis) einem der Wirkstoffe des Fingerhutes. Das Isolieren einzelner Wirkstoffe und die chemische Herstellung selbiger führt zu den Nebenwirkungen, die die meisten chemischen Arzneimittel aufzuweisen haben. Der menschliche Körper ist nicht dafür ausgelegt, isolierte Stoffe störungsfrei aufzunehmen, zu verwerten und dann auch noch wieder auszuscheiden.
Die Gruppe der homöopathischen Arzneimittel wird unter ganz anderen Bedingungen hergestellt. Homöopathisch verdünnt heißt, einen Tropfen des Wirkstoffes mit 100 Tropfen Wasser/Alkohol zu verdünnen, dann erhalten wir eine D1-Potenz. Von dieser nehmen wir wieder einen Tropfen und verdünnen ihn mit 100 Tropfen Wasser/Alkohol und erhalten eine D2-Potenz etc. Das bedeutet, der Wirkstoff ist rein chemisch ab einer D7-Potenz nicht mehr nachweisbar und wirkt naturwissenschaftlich nicht mehr auf den physischen Körper. Die akute Gefahr einer für den Körper gefährlichen Überdosierung von homöopathischen Arzneimitteln ist somit nicht gegeben. Dennoch sind es Arzneimittel. Sie wirken auf den feinstofflichen Körper. Homöopathische Medikamente übertragen dem Körper Informationen, und der Körper handelt danach. Die Informationen, dass wir die giftigen Fliegenpilze nicht essen sollen, wirkt auch nicht chemisch/naturwissenschaftlich auf unseren Körper, aber die Tatsache, dass unser Gehirn das speichert, wirkt sich direkt auf das Wohlbefinden unseres Körpers aus, indem wir keine Fliegenpilze essen.
Zu den homöopathischen Mitteln gehören auch Bach-Blüten sowie Australische Busch-Blüten, die den Heilungsprozess der Psyche unterstützen.
Wir möchten an dieser Stelle darauf hinweisen, dass es sich bei Naturheilmitteln um Arzneimittel handelt, deren Dosierung ebenso genau beachtet werden muss wie bei allen anderen Medikamenten, und natürlich gilt: Außerhalb der Reichweite von Kinderhänden aufbewahren.